CDU-Ortsverband Schönhauser Allee

Fallen, aufstehen, weiterkämpfen – Christdemokrat sein!

Erster Mitgliederstammtisch seit der Wahlniederlage

Im Spreegold an der Schönhauser Allee, gegenüber unserem Canvassing-Standort, haben wir über die aktuelle politische Lage gesprochen. Trotz unseres beliebten Spitzenkandidaten Stefan Evers konnten wir den allgemeinen Trend lediglich bremsen, aber nicht umkehren. Doch wer, wenn nicht wir Christdemokraten, sollte sich seinen fröhlichen Pessimismus bewahren? Wir sind Volkspartei und wollen es bleiben. Also heißt es: weiterarbeiten und die Berliner vom Weg der politischen Mitte überzeugen – auch wenn das länger dauert als ein lippengeschürztes TikTok-Video.

Berlin hat gewählt – und mehr als 40 Prozent haben sich für extreme Parteien entschieden. Die Berliner Linke hat nicht erst im Wahlkampf gezeigt, dass sie antisemitische Positionen in den eigenen Reihen duldet – ob im Bundestag, im Abgeordnetenhaus oder in den Bezirken. Schlimmer noch: Wesentliche Teile ihres Wahlkampfes waren davon geprägt.

Wer es sehen wollte, konnte es sehen. Der Regierende Bürgermeister hat immer wieder gewarnt. Doch in der Presse und im Rundfunk wurden diese Warnungen kaum aufgegriffen. Auch nach der Wahl geben sich viele überrascht – oder bagatellisieren, was offen zutage liegt. Wer die AfD in Sachsen-Anhalt anprangert, darf beim Antisemitismus andernorts nicht schweigen. Sonst bleibt „Nie wieder ist jetzt“ eine billige Floskel: Gratismut und moralische Schaufensterei.

Dass sich die Berliner Grünen und in ihrem Gefolge die SPD zu Steigbügelhaltern des offenen Antisemitismus in der ehemaligen Reichshauptstadt machen, ist erbärmlich. Das so zu benennen, ist keine Kampagne, sondern Ausdruck ehrlicher Empörung über so viel moralische „Flexibilität“.